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 Einflüsse auf die Fruchtbarkeit

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Niky
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BeitragThema: Einflüsse auf die Fruchtbarkeit   Sa 30 Jan 2010 - 15:01

Es gibt viele Ursachen dafür das es nicht klappen will mit dem Baby!

Das kann Stress auf arbeit sein, stress in der Familie, stress in der Partnerschaft und und...
Wie genau sich solche Dinge auf die Fruchtbarkeit auswirken können, zeige ich euch an ein paar Beispielen!


Arbeitsplatz
Wenn Sie schwanger werden möchten, sollten Sie auch bei Ihrem Arbeitsplatz darauf achten, dass keine für die Fruchtbarkeit schädlichen Einflüsse auf Sie einwirken.

Was Sie selbst tun können
Die Gefahr bei einem Computerarbeitsplatz geht heute nicht mehr von der Strahlung der Bildschirme aus, sondern eher von der starren und schlechten Körperhaltung und der Unbeweglichkeit, mit der man seinen Acht-Stunden-Tag hinter dem Schreibtisch verbringt. Hier können Sie selbst einen erheblichen Einfluss auf eine gesündere Haltung nehmen:

Machen Sie zwischendrin immer wieder Dehn- und Entspannungsübungen.

Stehen Sie öfter auf und gehen Sie im Büro auf und ab.

Bewegen Sie sich zumindest nach der Arbeit bewusst.

Bringen Sie Ihren Kreislauf mindestens einmal täglich in Schwung.

Körperliche Verkrampfungen können zu Muskelverspannungen führen und die Funktionalität der weiblichen Geschlechtsorgane beeinträchtigen.

Rauchen gefährdet wirklich Ihre Gesundheit
An vielen Arbeitsplätzen ist Rauchen erlaubt. Auch wenn Sie keine aktive Raucherin sind - Sie sollten spätestens bei einem Kinderwunsch mit dem Rauchen aufhören. Auch passives Rauchen senkt die Fruchtbarkeit und wirkt schädlich auf die Entwicklung Ihres Kindes. Falls Sie keinen Einfluss auf die Rauchgewohnheiten Ihrer Kollegen haben, bitten Sie um einen rauchfreien Arbeitsplatz. Sie werden ihn ganz sicher erhalten.

Wenn Sie schwanger sind, gelten die Richtlinien für Arbeitsplätze für Schwangere aus dem Mutterschutzgesetz. Hier finden Sie Bestimmungen über die Arbeitserleichterungen für Schwangere. Das Mutterschutzgesetz können Sie bei Ihrem Arbeitgeber einsehen.



Medikamente
Schädliche Nebenwirkungen von Medikamenten sind sowohl für die Fruchtbarkeit als auch für die spätere Entwicklung eines Kindes nachgewiesen. Medikamente können die männlichen und weiblichen Keimzellen schädigen.

Wenn Sie Kinder bekommen wollen, meiden Sie Anabolika, Steroide, Antibiotika, Antidepressiva, Antihistaminika ebenso wie Wirkstoffe, die in Pilzmitteln zu finden sind. Manche Medikamente gegen Depressionen oder metoclopramidhaltige Mittel gegen Übelkeit und Brechreiz verändern bei Langzeiteinnahme den Hormonhaushalt.

Auch bei einer Behandlung mit einer keimzellschädigenden Substanz, wie sie in der Krebstherapie verwendet wird, z.B. Zytostatika, kommt es in den meisten Fällen zu Unfruchtbarkeit (siehe Chemotherapie und Fruchtbarkeit).

Beim Mann verschlechtern manche Arzneimittel die Erektionsfähigkeit oder die Spermienqualität dauerhaft oder vorübergehend. Dazu gehören unter anderem manche Antibiotika, Anabolika, Sulfonamide, Mittel gegen Bluthochdruck und Rheuma sowie Psychopharmaka.

Wenn ein Kinderwunsch besteht, sollten beide Elternteile schon frühzeitig auf die Einnahme jeglicher Medikamente verzichten. Besteht eine chronische Erkrankung und dadurch die Notwendigkeit regelmäßiger Medikamenteneinnahme, so sollte mit der behandelnden Ärztin abgesprochen werden, welche Medikamente vor und während einer Schwangerschaft für die Fruchtbarkeit und die Entwicklung des Kindes ungefährlich sind.

Beratungsstelle
Eine Beratungsstelle der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat es sich zur Aufgabe gemacht, Frauen zu helfen, die in Unkenntnis einer bestehenden Schwangerschaft Medikamente eingenommen haben. Gemeinsam mit den Frauen wird das Risiko einer Fruchtschädigung abgeschätzt und überlegt, welche Formen der intensiven Schwangerschaftsüberwachung in Betracht kommen (Alpha-Fetoprotein-Bestimmung, Ultraschalluntersuchung, Amniozentese). Das besondere Problem ist hierbei, Entscheidungen treffen zu müssen, deren klinisches Resultat nicht mehr zu korrigieren ist, beispielsweise ein Schwangerschaftsabbruch.
Weiterhin will die Beratungsstelle Frauen mit chronischen Erkrankungen (z.B. Anfallsleiden, Stoffwechselerkrankungen) vor Eintritt einer Schwangerschaft optimal medikamentös beraten, um ein symptomarmes Krankheitsintervall für den Beginn der Schwangerschaft zu wählen.

Falls Sie ein ernstes Medikamentenproblem vor oder während der Schwangerschaft haben, kann sich Ihre behandelnde Ärztin an die Beratungsstelle der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Friedrich-Schiller-Universität Jena wenden, die zum Europäischen Netzwerk des Teratologischen Informationsservice (ENTIS) gehört.
Die Adresse lautet: Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum der Friedrich-Schiller-Universität Jena, 07740 Jena, Bachstrasse 18, Telefon: 03641/933074. Und das ist die dazugehörige Internetadresse: http://www2.uni-jena.de/ufk/Geburtshilfe/start.htm




Umweltgifte
Die zunehmende Umweltbelastung durch Umweltgifte gerät im Zusammenhang mit Fruchtbarkeit und Unfruchtbarkeit immer häufiger in die Schlagzeilen. Kaum jemand kann sich diesn Umweltgiften noch entziehen. Längst haben Mediziner nachgewiesen, dass Umweltgifte die Fortpflanzungsorgane schädigen. Besorgniserregend ist die Tatsache, dass sich die Spermienqualität in den letzten 15 Jahren ständig verschlechtert hat und viele Paare ungewollt kinderlos bleiben, ohne dass zunächst medizinische Ursachen hierfür gefunden werden.

Ärzte raten Kinderwunschpaaren immer häufiger dazu, Schadstofftests durchführen zu lassen, Wohnungen und Häuser zu entgiften oder sogar die Arbeitsstelle bzw. den Beruf zu wechseln. Für die meisten Schadstoffe kann man keine Aussage darüber treffen, in welcher Konzentration sie sterilisierend wirken, da Menschen unterschiedlich empfindlich auf Umweltgifte reagieren. Ein Nachweis der Unfruchtbarkeit durch Umweltgifte ist nicht einfach.

Umweltgifte umgeben uns überall. Verbraucherberatungsstellen geben Hinweise und Tipps, was man tun kann, wenn man den Verdacht hat, in der eigenen Wohnung oder am Arbeitsplatz besonders hohen Konzentrationen von Giften ausgesetzt zu sein.

Schwermetalle
Die Fehlbildungsraten von Kindern bleibelasteter Mütter sind deutlich erhöht. Blei wird für Hormonstörungen und Zyklusunregelmäßigkeiten verantwortlich gemacht. Frauen, die Früh-, Fehl- und Totgeburten hatten, haben oft erhöhte Bleikonzentration im Blut. Gerade in den neuen Bundesländern werden immer noch viele Altbauhäuser über Bleirohre mit Trinkwasser versorgt. Blei ist außerdem in vielen Farben enthalten sowie in Nahrungsmitteln, die in Ballungsgebieten angebaut wurden.

Tierversuche haben gezeigt, dass Kadmium die Fruchtbarkeit senkt. Bei schwangeren Frauen reichert es sich im Fruchtwasser und im Fötus an, wo es das Wachstum des Kindes stören und zu Fehlbildungen führen kann. Durch Schellfisch, Säugetierleber und Reis gelangt das Schwermetall in den Körper. Phosphatdünger enthält ebenfalls Kadmium. Der Kadmiumspiegel bei Raucherinnen ist höher als bei Nichtraucherinnen.

Die Schädlichkeit von Quecksilber ist schon seit langem bekannt. Der Nachweis, dass Quecksilber einen Einfluss auf die Fruchtbarkeit hat, konnte aber bisher nicht erbracht werden. Man weiß allerdings, dass hohe Mengen Quecksilber den Hormonhaushalt verändern und bei Ungeborenen und Kindern schwerste Hirnschädigungen hervorrufen. In den letzten Jahren entbrannte eine heftige Diskussion über die Schädlichkeit von amalgamhaltigen Zahnfüllungen (einer Mischung aus Quecksilber und anderen Metallen), als Frauenärztinnen ihre Sterilitätspatientinnen dazu drängten, ihre Amalgamfüllungen entfernen zu lassen. Bei Frauen mit mehr als zehn Amalgamfüllungen können Zyklusstörungen auftreten, die auch durch Hormontherapie nicht zu behandeln sind.
Wenn eine Zahnsanierung gemacht wird und die Amalgamplomben entfernt werden, steigt zunächst der Anteil von Quecksilber im Blut an. Daher sollten Sie nicht unmittelbar bevor Sie ein Kind zeugen möchten eine Zahnsanierung anstreben und nach einer Zahnsanierung in jedem Fall eine sogenannte Ausleitungstherapie machen. Diese trägt dazu bei, dass das Quecksilber vermehrt ausgeschieden wird. Selen und Vitamin C zum Beispiel unterstützt die Ausscheidung von Quecksilber aus dem Körper.

Chemische Gifte
Lösungsmittel gehören zu den Industriechemikalien, die Hormonstörungen und Unfruchtbarkeit verursachen können. Bei starker Belastung mit Lösungsmitteln ist auch die Fehlgeburtenrate erhöht. Bei Männern mindern Lösungsmittel die Qualität der Spermien. Lösungsmittel findet man in Farben, Lacken, Holzschutzmitteln und als Weichmacher bei der Zellophan-, Papier- und Desinfektionsmittelherstellung. Klebstoffe, Filzstifte, Seifen, Polituren und Konservierungsmittel enthalten ebenfalls Lösungsmittel.

Auch die polychlorierten Biphenyle (PCB) und das bei unsachgemäßer Müllverbrennung entstehende Dioxin haben eine sterilisierende Wirkung. Dioxin verhält sich im Körper ähnlich wie weibliche Sexualhormone. Durch Dioxine sinkt bei Männern die Fruchtbarkeit, bei Frauen kann der Hormonhaushalt gestört werden. PCB beeinträchtigen die Spermienbeweglichkeit. Obgleich die Herstellung von PCB in den USA seit 1978 und in Deutschland seit 1983 verboten ist, tragen sie noch immer zu einer schleichenden Verseuchung bei. In Fischmehl und küstennah lebenden Fischarten sind die PCB-Konzentrationen am höchsten. Der Mensch nimmt die meisten PCB und Dioxine über tierische Fette auf, während Lebensmittel pflanzlicher Herkunft kaum belastet sind.




Erkrankungen und Kinderwunsch
Es gibt chronische Erkrankungen, die eine ständige Medikamenteneinnahme erfordern. Selbstverständlich besteht auch bei Frauen mit solchen Erkrankungen der Wunsch nach einer Schwangerschaft und einem Kind. Manchmal steht jedoch die Angst im Vordergrund, die eigene Erkrankung könnte sich durch die Schwangerschaft erheblich verschlimmern, oder es drückt die Sorge, dass die Medikamente für die Entwicklung des Kindes schädlich seien.

Falls Sie an einer chronischen Krankheit leiden, werden Sie sich sicherlich fragen, welche Auswirkungen Ihre Krankheit oder die eingenommenen Medikamente auf Ihre Fruchtbarkeit und die gesunde Entwicklung der Schwangerschaft haben können. Hier finden Sie einige orientierende Antworten auf die häufigsten Fragen - ein enger Kontakt mit der behandelnden Ärztin ist jedoch in jedem Fall notwendig .



Diabetes und Kinderwunsch
Schlechte Ausgangssituation bei Diabetes vor 1922
Vor der Entdeckung des Insulins kam es äußerst selten vor, dass eine Frau mit Diabetes mellitus schwanger wurde. Trat dennoch eine Schwangerschaft ein, so überlebte kaum ein Kind; auch die Müttersterblichkeit war sehr hoch. Mit der Verfügbarkeit des Insulins ab 1922 verbesserte sich die Fruchtbarkeit, die Sterblichkeit der Diabetikerin sank. Die Gefahr, dass ein Kind im Mutterleib stirbt, konnte auf unter zwei Prozent gesenkt werden.

Abwägung der Risiken
Eine Diabetikerin muss die Risiken einer Schwangerschaft gegen ihren Kinderwunsch abwägen. Argumente gegen die Schwangerschaft einer Diabetikerin sind beispielsweise:

Fortgeschrittene Nierenschädigung: Hier muss unter der Belastung einer Schwangerschaft mit einem Nierenversagen gerechnet werden.

Netzhautdegeneration: Hier droht eine Erblindung.

Unbehandelte Arteriosklerose der Herzkranzgefäße: Dies stellt eine absolute Kontraindikation dar.

Optimale Einstellung des Stoffwechsels
30 bis 40% aller Schwangerschaften bei Diabetikerinnen sind nicht geplant. Eine optimale Stoffwechseleinstellung ist aus zwei Gründen schon vor der Empfängnis sehr wichtig:

Ein erhöhter Blutzuckerspiegel kann zu Fehlgeburten führen.

Diabetestypische Fehlbildungen entstehen bereits ab der fünften Schwangerschaftswoche.

Je besser der Stoffwechsel aller jungen Diabetikerinnen eingestellt ist, um so einfacher wird sich das Problem der möglichen Fehlbildung vermeiden lassen.

Wenn Sie Diabetikerin sind und eine Schwangerschaft planen, wird Ihre Ärztin Ihnen möglicherweise eine Insulinpumpe empfehlen, damit Sie den Blutzucker während einer Schwangerschaft besser einstellen können. Die strenge Einstellung in der Schwangerschaft ist zur Vermeidung von Fehlbildungen des Kindes absolut notwendig.

Das ungeborene Kind stellt wesentlich höhere Ansprüche an die Behandlungsqualität des Stoffwechsels als die Schwangere selbst. Deshalb muss die Behandlung nach fetalen Bedürfnissen ausgerichtet werden. Die Betreuung einer schwangeren Diabetikerin erfordert ein eingespieltes Team sowie die fachübergreifende Zusammenarbeit von Diabetologinnen, Geburtshelferinnen und Neonatologinnen einschließlich der neonatologischen Intensivstation.

Alle zwei Wochen zur Vorsorgeuntersuchung
Eine schwangere Diabetikerin sollte zur optimalen Versorgung des Kindes die zweiwöchentlichen Intervalle bei Vorsorgeunterschungen strikt einhalten, denn diese Untersuchungen enthalten eine ganze Reihe spezieller Untersuchungen von Mutter und Kind. Die stationäre Aufnahme zur Geburt erfolgt in der 38. bis 40. Schwangerschaftswoche, wobei die Geburt zum errechneten Termin angestrebt wird.



Asthma und Kinderwunsch
Ein an Asthma erkrankter Mensch leidet unter anfallsweisem Auftreten von Atemnot. Diese kann sich in der Form von Hustenanfällen sowie Engegefühl in den Bronchien, im Brustkorb oder im Hals äußern. Sichere Erkennungsmerkmale von Asthma sind:

Atemnot während der Ausatmung

Auswurf von glasig zähem Schleim

Pfeifende Geräusche beim Atmen

Manchmal Einatemschwierigkeiten

Zum Teil wird in der Literatur eine beschleunigte Atmung als charakteristisch für Asthma benannt. Diese muss jedoch selbst bei schwersten Anfällen nicht unbedingt auftreten.

Zwei Medikamentengruppen
Dank der Medikamente können Asthmatiker heute ein weitgehend beschwerdefreies Leben führen. Asthma-Therapien verfolgen immer zwei Ziele: Sie sollen weitere Anfälle verhindern und die Lungentätigkeit wieder normalisieren. Um das zu erreichen, gibt es zwei Medikamentengruppen:

Die "Reliever" bekämpfen die Atemnot während eines Anfalls, indem sie die Bronchien sofort erweitern.

Die "Controller" hingegen stoppen langfristig Entzündungen. Controller müssen daher regelmäßig eingenommen werden. Häufig handelt es sich dabei um kortisonhaltige Arzneimittel.

Problemfall Kortison
Patienten tun sich häufig mit der Medikamentengruppe der "Controller" schwer, weil Kortison einen schlechten Ruf hat. Die Angst vor schweren Nebenwirkungen führt dazu, dass viele die Finger von "Controllern" lassen.

Frauen neigen generell dazu, ihre Asthma-Medikamente abzusetzen, wenn sie schwanger werden wollen. Jedoch gilt es hier zu bedenken: Der Sauerstoffmangel bei Asthma-Anfällen kann einen negativen Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben.

Da Asthmatiker die kortisonhaltigen Medikamente oft jahrelang einnehmen müssen, sind die Dosierungen heute so niedrig, dass es oft nur zu leichten Nebenwirkungen kommt, die der Fruchtbarkeit nicht schaden.

Individuelle Klärung
Klären Sie in jedem Fall mit Ihrer behandelnden Ärztin, ob und welche Asthma-Medikamente Sie vor und während der Schwangerschaft einnehmen können. Die Entscheidung ist sicherlich vom Schweregrad der Erkrankung abhängig und von den Gefahren, die damit verknüpft sind, wenn Sie keine Medikamente einnehmen.

Rauchen und Asthma
Übrigens haben Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft rauchen, ein um 30% erhöhtes Risiko, im Jugendalter an Asthma zu erkranken.

Asthma während und nach der Schwangerschaft
Während der Schwangerschaft geht es Asthmatikerinnen oft besser, sie haben weniger Anfälle und bekommen besser Luft. 4-6 Wochen nach der Entbindung, wenn sich der Hormonhaushalt der Frau wieder umstellt, ist jedoch mit erhöhtem Auftreten von Asthmaanfällen zu rechnen. Deswegen sollte die Frau sich in der Zeit selbst gut beobachten, um die Therapie rechtzeitig wieder zu intensivieren und so weiteren Anfällen vorzubeugen.



Epilepsie und Kinderwunsch
In Deutschland gibt es mehr als 800.000 Menschen, die an Epilepsie leiden. Etwa eine von 200 Schwangeren wird wegen dieses Anfallsleidens medikamentös behandelt.

Risiko der Erkrankung
Zwar haben Kinder von epilepsiekranken Eltern ein etwas höheres Risiko, an einer Epilepsie zu erkranken, Epilepsien zählen aber nicht zu den Erbkrankheiten. Nur 5% aller Kinder, deren Vater oder Mutter eine Epilepsie haben, erkranken ebenfalls an epileptischen Anfällen. Das genaue Risiko hängt von der Art der Epilepsie des Vaters bzw. der Mutter ab. Leiden beide Eltern an einer Epilepsie, dann ist das Risiko deutlich höher. Etwa 1% der Kinder gesunder Eltern erkranken später an einer Epilepsie. In allen anderen Fällen (etwa 95%) ist die Epilepsie erworben; die Quote der durch Unfall und Verletzung bedingten Formen ist dabei sehr hoch.

Richtiger Einnahmerhythmus
Eine Epilepsie, die medikamentös behandelt werden muss, braucht kein Grund zu sein, auf eine Schwangerschaft zu verzichten.
Wenn eine Frau mit Epilepsie einen Kinderwunsch hat, dann ist es ratsam, dieses Thema schon vor dem Eintreten der Schwangerschaft mit der behandelnden Neurologin und der Frauenärztin zu besprechen. Sie wird folgende Punkte berücksichtigen:

Je weniger Wirkstoffarten eingenommen werden, desto besser.

Die Menge des Wirkstoffs sollte so gering wie möglich sein.

Es ist besser, zwei- bis dreimal täglich eine kleine Menge des Wirkstoffs einzunehmen, als einmal täglich eine große Menge.

Ein Weglassen der Medikamente kann zu einer bedrohlichen Anfallshäufung (sogenannter Status epilepticus) führen, die Mutter und Kind in Gefahr bringt.

Geringes Medikamentenrisiko
Während der Schwangerschaft wird das Kind vollständig vom Körper der Mutter versorgt. Alle derzeit verfügbaren Anfallsmedikamente können zwar prinzipiell dem Kind schaden, da sie wie die Nährstoffe über die Blutbahn der Mutter auch das Kind erreichen. Das Risiko ist jedoch geringer als vielfach vermutet.
Kinder mit einem epileptischen Elternteil haben ein leicht erhöhtes Fehlbildungsrisiko. Der Einfluss der Medikamente scheint dabei nur zweitrangig zu sein.



Bluthochdruck und Kinderwunsch
Liegt bereits vor der Schwangerschaft ein erhöhter Blutdruck vor, der medikamentös behandelt wird, sollte die Schwangerschaftsplanung mit der Ärztin abgesprochen werden. Gegebenenfalls werden die Medikamente bereits vor Eintreten der Schwangerschaft gewechselt, da nicht alle Medikamente in der Schwangerschaft erlaubt sind.

Die Einstellung des Blutdrucks sollte regelmäßig weiter geprüft werden, gegebenenfalls die Dosis der Medikamente durch die Ärztin angepasst werden. Bei Frauen mit erhöhtem Blutdruck kommt es häufiger zu einer Gestose.



Frühere Fehlgeburten
Eine Fehlgeburt (Abort) bedeutet das Absterben eines Embryos oder die frühzeitige Geburt eines Kindes vor Erreichen der Überlebensfähigkeit.

Häufige Fehlgeburten
Aborte sind ein recht häufiges Ereignis: 11 bis 15% aller Schwangerschaften enden vorzeitig. Diese Zahl gilt nur für diejenigen Schwangerschaften, die mit Ultraschall oder durch die Bestimmung des Schwangerschaftshormon hCG festgestellt werden konnten. Mit speziellen Untersuchungen konnte man feststellen, dass etwa 70% aller Schwangerschaften schon vor dem Zeitpunkt der erwarteten Regelblutung "abgehen", also zu einer Zeit, in der die Menstruation noch gar nicht ausgeblieben war. Diese frühen Fehlgeburten (Abortivei, ovulärer Abort) werden normalerweise von der Frau nicht erkannt, da die Regelblutung pünktlich eintritt.

Risikoeinschätzung
Viele Ärztinnen gehen davon aus, dass eine Fehlgeburt keinen Einfluss auf die Fruchtbarkeit hat. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Aborts auch schon nach einer oder zwei Fehlgeburten deutlich erhöht, je nachdem welche Störungen zu der Fehlgeburt geführt haben. So kann bei bestimmten genetischen Veränderungen das Risiko des Abortes nach ein bis zwei Fehlgeburten genauso niedrig sein wie bei einer Frau, die noch nie ein Kind verlor (siehe auch Fehlgeburten).



Rheuma und Kinderwunsch
Das Wort Rheuma kommt aus dem Griechischen und bedeutet "ziehender, reißender Schmerz". Heute versteht man umgangssprachlich unter Rheuma alle Krankheiten im Bereich des Bewegungsapparates (z.B. Gelenke, Gelenkkapseln, Knochen, Muskulatur oder Sehnen betreffend), die nicht durch eine Verletzung oder durch tumoröse Veränderungen hervorgerufen worden sind.

Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
"Rheuma" ist keine Diagnose im engeren Sinne, auch keine einheitliche Krankheit. Vielmehr fallen unter den Oberbegriff "Rheuma" etwa 400 Erkrankungen, die sich zum Teil ähneln, die aber zum Teil auch völlig unterschiedlich sind in ihrer Ursache, ihren Symptomen, ihrem Verlauf, ihrer Behandlung und ihren Folgen. "Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises" beschränken sich zudem nicht allein auf den Bewegungsapparat. Da "Rheuma" eine Erkrankung von Bindegewebsstrukturen ist und Bindegewebe praktisch überall im Körper vorhanden ist, können fast alle Organe im Körper bei einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung betroffen sein.

Falls Sie Medikamente einnehmen, lassen Sie sich von Ihrer Ärztin beraten, ob und wann Sie gegebenenfalls schon vor Eintritt einer Schwangerschaft mit der Medikation aussetzen sollten.

Dämpfung der Autoimmunreaktionen
Es wird sehr häufig beobachtet, dass sich entzündlich-rheumatische Erkrankungen in der Schwangerschaft bessern oder im günstigsten Fall sogar alle Symptome verschwinden. Das wachsende Kind stammt unter genetischen Gesichtspunkten ja zur Hälfte vom Vater und ist damit sozusagen zur Hälfte für den Körper der Mutter fremd. Damit das Immunsystem der Mutter das Kind nicht als etwas Fremdes angreift und sogar vernichtet, muss es während der Schwangerschaft auf eine größere Toleranz gegenüber allem Körperfremden umgestellt werden. Diese größere Toleranz führt möglicherweise dazu, dass auch die autoimmunen Reaktionen, die bei vielen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen eine Rolle spielen, weniger werden oder ganz zurückgehen.

Krankheitsschub nach der Entbindung
Leider kommt es nach der Entbindung und mit der damit verbundenen Umstellung des Immunsystems auf den "normalen", ursprünglichen Zustand bei vielen Frauen wieder zu einer erhöhten Krankheitsaktivität ihrer rheumatischen Erkrankung. Manchmal führt die Umstellung des Immunsystems nach der Entbindung sogar zu einem regelrechten Krankheitsschub. Eine verantwortliche Rheumatologin betreut deshalb diese Patienten in Zusammenarbeit mit der Frauenärztin nach der Entbindung sehr engmaschig, damit gegebenenfalls sofort reagiert und der sich anbahnende Krankheitsschub durch geeignete Behandlungsmaßnahmen verhindert werden kann. Auf diese Weise können im Regelfall kritische Entwicklungen vermieden werden.

Auch Patientinnen mit einer chronischen Polyarthritis müssen nach der Entbindung mit einem Schub ihrer Erkrankung rechnen. Die kritische Zeit beginnt etwa drei bis sechs Wochen nach der Entbindung. Genauso gut kann es allerdings auch zu einer anhaltenden Fortdauer der Beschwerdefreiheit kommen. Wie sich die Krankheit entwickelt, ist leider derzeit mit keiner noch so aufwendigen Methode vorherzusagen.



Schwangerschaft und Essstörungen
Fruchtbarkeit, Schwangerschaft und Essstörungen - Bulimie und Magersucht
Ihre Ernährungsgewohnheiten können möglicherweise einen Einfluss auf Ihr Kind haben. Daher sollten Sie vor einer Schwangerschaft über Ihre Essprobleme nachdenken und sie in den Griff bekommen. Wenn Sie schwanger werden möchten, sollten Sie mit Ihrem Partner und Ihrem Arzt offen über Ihre Essstörungen sprechen und versuchen, diese Störungen zu beheben.

Zeitweise unfruchtbar?
Wenn Sie Bulimie, Magersucht, Fresssucht oder eine andere Essstörung haben, können Sie unfruchtbar sein. Massive Essstörungen können einen Einfluss auf Ihren Stoffwechsel haben, was dazu führen kann, dass zum Beispiel kein Eisprung stattfindet. Die Störung kann vorübergehend sein und zurückgehen, wenn Sie zu einer normalen, gesunden Essweise zurückgekehrt sind.

Schwanger?
Probleme für das Baby: Frauen mit extremem Über- oder Untergewicht haben ein erhöhtes Risiko einer Fehlgeburt. Ein extremer Vitamin B-Mangel (siehe Folsäure) erhöht das Risiko einer kindlichen Fehlbildung. Babys von Untergewichtigen sind oft selber untergewichtig und haben ein höheres Risiko, in den ersten Lebensmonaten zu sterben.

Probleme für die Mutter: Auch für die Mutter können in der Schwangerschaft viele Probleme auftreten. Bei extrem Übergewichtigen ist das Risiko einer Schwangerschaftsdiabetes erhöht. Extremer Eisenmangel kann zur Anämie führen, und Wissenschaftlicher diskutieren zur Zeit den Zusammenhang zwischen Zinkmangel und einer Präeklampsie. Bei Frauen mit einem pathologischen Elektrolytemangel können die Nieren ausfallen und es kann zu lebensgefährlichen Kreislaufproblemen kommen. Stark untergewichtige Frauen haben ein erhöhtes Risiko, an einer Wochenbettdepression zu erkranken.

Die Verantwortung beginnt erst:
Frauen, die schwanger sind, sollten - für das Gedeihen ihres Kindes - größten Wert auf eine gesunde Ernährung legen. Dies gilt nicht nur für die Zeit der Schwangerschaft, sondern auch danach, denn auch nach der Entbindungen sollte die Mutter stark sein, um auf alle neuen Lebenssituationen angemessen zu reagieren und ihr Baby optimal zu versorgen (und zu stillen).



Insekten- und Unkrautvernichtungsmittel werden in großen Mengen in der Landwirtschaft eingesetzt. Sie werden nicht nur über die Nahrung, sondern hauptsächlich über die Haut aufgenommen. Auch in der eigenen Wohnung ist man vor den giftigen Mitteln nicht geschützt. Viele Teppiche werden vom Hersteller gegen Mottenfraß mit einem Pestizid (PCB) behandelt, im Ausland gekaufte Teppiche sind häufig mit Lindan (Insektenschutzmittel) imprägniert. Holzmöbel werden oft schon vor der Verarbeitung mit Holzschutzmittel behandelt. Fensterrahmen und Deckenverkleidungen aus Holz bekommen einen Feuchtigkeitsschutz aus pestizidhaltigen Lacken. Selbst Kleidung ist oft mit derartigen Giften belastet. Lederjacken, Baumwoll- oder Seidenblusen werden im Ursprungsland mit Pestiziden behandelt und wegen des Tragekomforts unter anderem mit formaldehydhaltigen Mitteln imprägniert.

Düngemittel schädigen die Spermien, insbesondere, wenn sie in der Landwirtschaft in hohen Dosierungen eingesetzt werden. Landwirte haben ein wesentlich höheres Risiko, an Hodenkrebs zu erkranken.

Umweltgifte während der Schwangerschaft gefährden in hohem Maß die Gesundheit der Schwangeren und die Entwicklung des Fötus.
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