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 Ursachen für ungewollte Kinderlosigkeit!

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Niky
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BeitragThema: Ursachen für ungewollte Kinderlosigkeit!   Mi 3 Feb 2010 - 17:35

Für eine ungewollte Kinderlosigkeit können verschiedene Ursachen zu Grunde liegen!
Angefangen bei einer Ungesunden Lebensführung oder hormonellen Störungen bis hin zu organischen Erkrankungen oder zunehmender Schadstoffbelastung aus der Umwelt!
Je nach Art der Störung handelt es sich um eine vorübergehende Unfruchtbarkeit oder behandlungsbedürftige Erkrankung!
Bei einem Drittel der Fälle liegen die Ursachen bei beiden Partner, Mann sowie Frau!

Vorübergehende Fruchtbarkeitsstörung liegt häufig in der Lebensführung.
Das kann z.B.: Ist bezogen auf Mann und Frau

+ Übergewicht/Untergewicht
+ Einseitige Diäten (generell Diäten, den wenn man einen Kinderwunsch hat sollte man nicht "hungern")
+ Viel Kaffee, Alkohol und Rauchen (man sollte ja nicht von heute auf morgen aufhören sondern sich nur ein bisschen einschränken)
+ Bestimmte Medikamente
+ Stoffwechselerkrankungen
+ Störung des Immunsystems
+ große körperliche Belastung
+ Stress (Arbeit, Familie, allgemein)
+ Leistungssport

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BeitragThema: Re: Ursachen für ungewollte Kinderlosigkeit!   Mi 3 Feb 2010 - 17:37

Körperliche Ursachen bei Frauen

* Hormonstörung der Eierstöcke (Ovarien)
Erklärung:

Die paarigen Eierstöcke, in der medizinischen Fachsprache „Ovarien" genannt, sind die weiblichen Keimdrüsen. Es handelt sich hierbei um pflaumengroße Organe, welche sich an den seitlichen Wänden des kleinen Beckens im Unterbauch befinden. Die Eierstöcke haben zwei wesentliche Funktionen:





Generativ-reproduktiv: In den Eierstöcken findet die Eizellreifung statt, deren ungestörter Verlauf für die Fortpflanzung unerlässlich ist.


Endokrin-hormonell: Als Drüsen produzieren die Ovarien wichtige Hormone (Botenstoffe) wie das Progesteron und das Östrogen. Diese Hormone sind nicht nur für die Fortpflanzung und den monatlichen Zyklus wichtig, sondern wirken auch an vielen anderen Stellen des Körpers.

* Fehlbildung oder Schädigung der Eileiter (Tuben)
* Krankhafte Veränderungen an der Gebärmutter (Uterus) oder des Gebärmutterhalses (Zervix), etwa durch Myome oder Zysten!

Myome
Myome sind Wucherungen, die in der Muskelschicht der Gebärmutter (Myometrium) auftreten. Sie sind die häufigsten gutartigen Tumore des weiblichen Genitaltrakts und können sich bei jeder Frau entwickeln - in Europa ist jede vierte bis sechste Frau im gebärfähigen Alter davon betroffen. Die gutartigen Tumore sind zwar nicht gefährlich, können aber die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.



Zysten
Eine Eierstock- bzw. Ovarialzyste ist eine mit dünn- oder dickflüssigem Inhalt gefüllte Blase. Solche Zystenbildungen an den Eierstöcken können jede geschlechtsreife Frau betreffen. Am häufigsten zu beobachten sind sie auf Grund von hormonellen Veränderungen bei jungen Frauen, kurz nach der Pubertät, und bei Frauen vor den Wechseljahren. In etwa 98% der Fälle handelt es sich um gutartiges Zystengewebe, das sich spontan wieder zurückbildet. Bei Frauen ab dem 40. Lebensjahr sollte jedoch auch an eine mögliche bösartige Entwicklung gedacht werden.




* Auftreten von Gebärmutterschleimhaut-Gewebe außerhalb der Gebärmutter (Endometriose)

Endometriose
Bei der Endometriose handelt es sich um gutartige, meist schmerzhafte Wucherungen von Gewebe der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium), das sich außerhalb der Gebärmutter in benachbarten Organen ansiedelt. Dabei sind häufig der untere Bauch- bzw. Beckenraum, die Eierstöcke und Eileiter und die tieferen Wandschichten der Gebärmutter betroffen. Prinzipiell kann das Endometrium an jeder Stelle im Körper wachsen.

Diese versprengten Endometrioseherde wachsen während des Monatszyklus analog zur Gebärmutterschleimhaut. Damit verbunden sind krampfartige Schmerzen sowie oft chronische Bauch- und Rückenschmerzen, die während des Menstruationszyklus auftreten. Da sie bei jeder Menstruation mitbluten, das Blut aber meist nicht abfließen kann, kommt es häufig parallel zur Bildung von Zysten.

*Langjährige Infektion mit Chlamydien

Chlamydien

Urogenitale Infektionen mit Chlamydia trachomatis (Serogruppen D-K) gehören weltweit zu den häufigsten durch sexuellen Kontakt übertragenen Krankheiten (STD - sexually transmitted diseases).

Infizieren können sich Frauen und Männer. Folgen einer Ansteckung bei Frauen sind zunächst Entzündungen des Gebärmutterhalses und seltener der Harnröhre. Die Erreger können „aufsteigen" und zu akuten Entzündungen der Gebärmutter, der Eileiter und Eierstöcke führen. Die Beschwerden sind oft sehr unspezifisch, so dass viele Frauen eine Infektion nicht bemerken und diese chronisch werden kann. Als Langzeitfolgen einer unbehandelten Chlamydien-Infektion können beispielsweise Unfruchtbarkeit, Eileiter- oder Bauchhöhlenschwangerschaften oder Entzündungen der Organe des kleinen Beckens (Pelvic inflammatory disease, PID) auftreten. Möglicherweise können urogenitale Chlamydien-Infektionen auch Fehl- oder Frühgeburten auslösen. Dies ist jedoch noch nicht abschließend geklärt.

Von Chlamydia trachomatis gibt es zwei weitere Untergruppen, die eigene Krankheitsbilder auslösen: Das Trachom oder Ägyptische Augenkrankheit wird von den Serotypen A-C ausgelöst. Die Ursache von Lymphgranuloma venerum einer Erkrankung des Lymphsystems ist Chlamydia trachomatis der Serotypen L1-L3. Beide Krankheiten kommen in den westlichen Industrieländern kaum vor. Ihr Vorkommen ist hauptsächlich auf tropische Länder beschränkt.

Chlamydien-Infektionen werden mit Antibiotika behandelt.



* Angeborene Fehlbildungen der Geschlechtsorgane

* Krankheiten (Diabetes und schwere Infektionskrankheiten)

* Immunologische Abwehrprozesse gegen Spermien oder der eigenen Eiszellen

* Alter

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BeitragThema: Re: Ursachen für ungewollte Kinderlosigkeit!   Mi 3 Feb 2010 - 17:45

Körperliche Ursachen beim Mann


* Angeborene Fehlbildung des Hodens

* Hodenhochstand (Maldescensus testis) im frühen Kindsalter

Hodenhochstand
Als Hodenhochstand wird der nicht ausreichend erfolgte „Abstieg“ der Hoden aus dem Bauchraum in den Hodensack bezeichnet. Meist liegen solcherart betroffene Hoden im Leistenkanal oder noch im Bauchraum, der Hodensack ist leer. Im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen kontrolliert der Kinder- und Jugendarzt die Lage der Hoden bei den kleinen Patienten regelmäßig. Deshalb sollten Eltern keinen Termin versäumen. Die beiden Hoden bilden sich im Bauch des männlichen Feten. Sie produzieren die Spermien und das Geschlechtshormon Testosteron, dass beispielsweise für den Bartwuchs oder die tiefe Stimme verantwortlich ist. Die Spermien sind sehr hitzeempfindlich und nur lebens- oder funktionsfähig, wenn die Temperatur nicht so hoch wie im Körperinneren des Menschen ist. Deshalb wandern die Hoden in den letzten beiden Monaten vor der Geburt aus der Bauchhöhle heraus in den Hodensack. Die Hoden werden quasi nach außen verlagert.


* Hodenverletzungen (z.B. von Op´s wie Leistenbruch)

* Hodeninfektionen

* Unterentwicklung des Hodens (Hodenhypoplasie)

* Krampfadern am Hoden (Varikozele)

* Nebenhodenentzündung (Urethritis)

* Mumps-Infektion in der Kindheit

Erklärung
Mumps wird im Volksmund auch “Ziegenpeter” genannt und ist eine weltweit verbreitete Virus-Erkrankung. Mumps-Erkrankungen werden im Frühjahr und im Winter gehäuft beobachtet. Sie zählt zwar zu den typischen Kinderkrankheiten, aber auch Jugendliche und Erwachsene können daran erkranken. Eine Erkrankung an Mumps wird als eine Ursache von erworbenen Hörschäden bei Kindern verantwortlich gemacht. Außerdem kann sie bei männlichen Jugendlichen in der Pubertät zu einer Zeugungsunfähigkeit führen.


* Hormonstörung (z.B. Schilddrüse, Nebennierenerkrankung)

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BeitragThema: Re: Ursachen für ungewollte Kinderlosigkeit!   Mi 3 Feb 2010 - 17:53

Nachdem die Ursachen endeckt wurden kann jetzt gehandelt werden!
Dafür gibt es viele Behandlungsmöglichkeiten.
Entweder beim Frauenarzt oder in einer Kinderwunschklinik!

Aber eine 100%tige Garantie das es klappt, ist nicht gegeben!Leider kann es auch hier erfolglos bleiben!
Für Paare die auch mit sämtlichen Behandlungen Kinderlos bleiben gibt nur noch eine Möglichkeit- Adoption!

In den USA gibt Leihmutterschaften, die sind aber hier in Deutschland verboten!Zurecht...den welche Frau die ein Baby unter ihrem Herzen trägt gibt es einfach so wieder ab?
Ich könnte das nicht!


Zu den diagnostischen Maßnahmen gehören neben einer allgemeinen körperlichen Untersuchung und der Erhebung der Vorgeschichte (Anamnese) beider Partner eine Hormonanalyse und eine Ultraschalluntersuchung bei der Frau sowie eine gynäkologische Untersuchung. Dadurch wird abgeklärt, ob ein Eisprung erfolgt. Für die Prüfung der Durchlässigkeit der Eileiter ist ein operativer Eingriff (Bauchspiegelung) erforderlich.

Beim Mann wird das äußere Genitale abgetastet und die Spermienqualität überprüft. Bei Verdacht auf eine sexuell übertragbare Krankheit müssen beide Geschlechtspartner auf die Erreger untersucht werden.

Je nach der Ursache der Fertilitätsstörung wird dann in mehreren Diagnoseschritten die beste Therapieform ermittelt. Folgende Behandlungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung:

+ Hormonelle Stimulation des weiblichen Eierstocks
+ Samenübertragung (Insemination)
+ Künstliche Befruchtung (In-vitro-Fertilisaton, kurz IVF)
+ Mikro-Injektion oder ICSI (Intracytoplasmatische Spermieninjektion)
+ ntratubarer Gametentransfer (Gamete Intrafallopian Transfer, kurz GIFT)
+ Gewinnung von Spermien direkt aus den Hoden (TESE) oder Nebenhoden (MESA)
+ Einfrieren von Eizellen (Cryokonservierung)

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BeitragThema: Re: Ursachen für ungewollte Kinderlosigkeit!   Mi 3 Feb 2010 - 17:54

Bei allen Möglichkeiten sollte ein Paar jedoch bedenken, dass die meisten Behandlungen zeitaufwendig, anstrengend und seelisch sehr belastend und teuer sein können. Nicht immer stellt sich ein Erfolg ein. Mit den Möglichkeiten der Fortpflanzungsmedizin sollten daher keine überzogenen Erwartungen verbunden werden - etwa die Hälfte aller Paare bleibt auch nach einer reproduktionsmedizinischen Behandlung ungewollt kinderlos.

Viele Paare haben nie ernsthaft an ein Leben ohne Kind gedacht und wollen nicht glauben, dass ausgerechnet sie zu den Menschen gehören, denen die Medizin nicht helfen kann. Für sie kann es sinnvoll sein, eine psychologische Beratung in Anspruch zu nehmen. Diese kann dabei helfen, das eigene Schicksal zu akzeptieren und durch den bewussten Verzicht auf Kinder neue Lebensperspektiven zu entwickeln - beruflich, im sozialen Bereich oder durch gemeinsame Freizeitaktivitäten.

Für andere ist der Wunsch, eine Familie zu gründen, ein entscheidendes Lebensziel. In diesem Fall kann die Adoption eines fremden Kindes eine Alternative darstellen. Das adoptierte Kind sollte dabei allerdings nicht das Gefühl vermittelt bekommen, lediglich ein Ersatz für das fehlende leibliche Kind zu sein. Eine Beratung bei einer der anerkannten Stellen ist zur Vorbereitung einer Adoption sehr hilfreich.

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