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 Krankheiten und Infektionen!

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Niky
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BeitragThema: Krankheiten und Infektionen!   So 7 Feb 2010 - 16:04

Infektionen und Krankheiten in der Schwangerschaft können eine Gefahr für die Schwangere und das Ungeborene sein. Kenntnis, Vorbeugung und Vorsorge sind sinnvoll und notwendig.

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BeitragThema: Re: Krankheiten und Infektionen!   So 7 Feb 2010 - 16:05

Allergien

Rund ein Drittel aller Schwangeren leiden an einer Allergie. Allergien der Haut und der Atemwege können sich in der Schwangerschaft verbessern oder verschlechtern. Eine Richtlinie oder Voraussage kann hier nicht getroffen werden. Auch gibt es keinen Unterschied zwischen Erstgebärenden und Zweit- oder Drittschwangerschaften.

Zu den Stoffen, die am häufigsten eine Überempfindlichkeit des Körpers, also eine Allergie auslösen, gehören: Chemikalien, zum Beispiel in Kosmetika und Medikamenten, Zusatzstoffe in Lebensmitteln, Autoabgase oder Schadstoffe. Auch Blütenpollen, Insektengifte und Tierhaare gehören dazu. Wenn man auf einen bestimmten Stoff allergisch ist, entsteht oft eine so genannte Kreuzallergie gegen ähnliche Stoffe. Diagnostiziert wird eine Allergie von der behandelnden Ärztin oder dem Arzt durch Erfragen von Gewohnheiten, familiären Belastung, durch Hauttests und möglicherweise durch eine Blutuntersuchung.

Wie die jeweilige Allergie behandelt und welches Medikament eingesetzt werden soll, sollte eine Schwangere auf jeden Fall mit ihrer Ärztin beziehungsweise ihrem Arzt besprechen.

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BeitragThema: Re: Krankheiten und Infektionen!   So 7 Feb 2010 - 16:06

Blaseninfektion, Blasenentzündung

Während der Schwangerschaft sind Frauen anfällig für eine Blasenentzündung: Das Schwangerschaftshormon Progesteron wirkt entspannend auf die glatte Harnwegsmuskulatur. Deshalb können Keime und Bakterien leichter die Harnröhre hinauf steigen. Das ist nicht nur unangenehm für die Schwangere, sondern auch gefährlich für das Ungeborene. Gelangen die Bakterien in die Gebärmutter, kann dies eine Fehl- oder Frühgeburt auslösen.

Symptome für eine Blaseninfektion oder Blasenentzündung sind ständiger Harndrang, Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen, Blut im Urin oder Fieber. Treten diese Anzeichen auf, sollte die Schwangere ihre Ärztin oder ihren Arzt aufsuchen. Medikamente, die vor der Schwangerschaft gegen Blaseninfekte verwendet wurden, sollten auf keinen Fall ohne Rücksprache mit der Ärztin oder dem Arzt eingenommen werden.

Wichtig zur Vorbeugung von Infektionen und zur Unterstützung der Behandlung ist es, viel zu trinken, mindestens zwei Liter am Tag. Da die meisten Blaseninfektionen durch Bakterien aus dem Darm entstehen, ist es wichtig, nach dem Gang zur Toilette von vorn nach hinten zu wischen.

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BeitragThema: Re: Krankheiten und Infektionen!   So 7 Feb 2010 - 17:08

Blutarmut (Anämie)

Bei einer Blutarmut (Anämie) sind die Zahl der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) und der rote Blutfarbstoff (Hämoglobin) reduziert. Hämoglobin ist in Verbindung mit Eisen für den Transport des Sauerstoffs aus den Lungenbläschen in alle Körperzellen und auch zum ungeborenen Kind hin zuständig.

In der Schwangerschaft nun steigt allgemein der Eisenbedarf an. Dies liegt daran, dass das Blutvolumen zunimmt und vor allem in der zweiten Schwangerschaftshälfte sowohl die Schwangere als auch das Ungeborene immer mehr Blut bilden.

Liegt der Hämoglobinwert unter 10,5 muss die Sauerstoffversorgung des Kindes durch Einnahme von Eisenpräparaten sichergestellt werden.

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BeitragThema: Re: Krankheiten und Infektionen!   So 7 Feb 2010 - 17:10

Chlamydieninfektion

Chlamydien sind bakterienähnliche Mikroorganismen, die Erkrankungen der Schleimhäute im Bereich der Augen, der Atemwege und im Genitalbereich auslösen können.

Eine Chlamydieninfektion gehört zu den Geschlechtskrankheiten und wird sexuell übertragen. Oft wird eine Infektion nicht bemerkt, weil sie in drei von vier Fällen keine Beschwerden verursacht. Zu den Symptomen einer Chlamydieninfektion gehören unter anderem Brennen beim Wasserlassen, Juckreiz in der Scheide, gelblicher Ausfluss und möglicherweise Zwischenblutungen.

Chlamydien können zu Unfruchtbarkeit, einer Eileiterschwangerschaft oder einer Früh- oder Fehlgeburt führen. Für das Kind besteht die größte Gefahr einer Infizierung mit Chlamydien während der Geburt. Hat die werdende Mutter eine Chlamydieninfektion, so kann das Kind beim Durchtritt durch den Geburtskanal ebenfalls infiziert werden. Dies kann eine Augen- und Lungenentzündung verursachen.

Eine Chlamydieninfektion muss unbedingt ärztlich behandelt werden.

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BeitragThema: Re: Krankheiten und Infektionen!   So 7 Feb 2010 - 17:14

Epilepsie

Werden Frauen mit Epilepsie schwanger, verlaufen die Schwangerschaft und die Geburt meist völlig normal. Risiken für eine Mutter mit Epilepsie bestehen eigentlich nicht. Auch Schwangerschaftskomplikationen treten nicht häufiger auf als bei gesunden Frauen. Jedoch wird die Schwangerschaft besonders überwacht und einige Vorkehrungen sollte eine Schwangere mit Epilepsie beachten:



+ Der Blutspiegel der Schwangeren wird regelmäßig kontrolliert, um die Dosierung der Medikamente anzupassen. Der Grund: Das Blutvolumen steigt in der Schwangerschaft an, wodurch sich das Blut verdünnt.

+ Zu Beginn der Schwangerschaft sollten die Frauen eine höhere Dosis an Folsäure zu sich nehmen.

+ Um die 16. Schwangerschaftswoche sollte eine AFP-Bestimmung gemacht werden.

+ Um die 20. Schwangerschaftswoche wird eine eingehende Ultraschall-Untersuchung empfohlen.

+ In den letzten Schwangerschaftswochen sollte die Schwangere - und nach der Geburt das Neugeborene - Vitamin K zu sich nehmen, um kindliche Hirnblutungen zu vermeiden.

+ Vor der Geburt sollte ein EEG durchgeführt werden.

Für das Kind hingegen sind durchaus Risiken vorhanden: Einerseits besteht das genetische Risiko, ebenfalls an Epilepsie zu erkranken, andererseits kann es beim Kind zu Fehlbildungen und Entwicklungsstörungen kommen, wenn die Schwangere Antikonvulsiva nimmt. Letztere Gefahr kann durch eine sorgfältige Auswahl und möglichst niedrige Dosierung der Medikamente minimiert werden. Wenn der letzte epileptische Anfall ein bis zwei Jahre zurückliegt, kann eventuell für die Dauer der Schwangerschaft auch auf Antikonvulsiva verzichtet werden. Dies kann jedoch nur in enger Abstimmung mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt entschieden werden.

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BeitragThema: Re: Krankheiten und Infektionen!   So 7 Feb 2010 - 17:18

Spätgestosen: Präeklampsie, Eklampsie und HELLP-Syndrom


Die so genannten Spätgestosen Präeklampsie, Eklampsie und das HELLP-Syndrom werden häufig verallgemeinernd als EPH-Gestosen bezeichnet. EPH steht für die drei charakteristischen Symptome dieser Erkrankung: Ödeme (englisch: edema), Eiweiß im Urin (Proteinurie) und Bluthochdruck (Hypertonie). Die Präeklampsie muss jedoch nicht immer mit Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödembildung) einhergehen. Weitere Anzeichen einer EPH-Gestose können Kopfschmerzen, Schwindel, Sehstörungen, Übelkeit und Erbrechen sein. Schwangere mit einer Spätgestose (EPH-Gestose) müssen regelmäßig untersucht werden, da die Erkrankung das Risiko einer Frühgeburt um 50 Prozent erhöht. Unbehandelt kann sie auch für die Mutter gefährlich werden.

Die so genannten Frühgestosen im ersten Drittel der Schwangerschaft sind dagegen meist ungefährlich. Zu ihnen zählt zum Beispiel das Schwangerschaftserbrechen. In der zweiten Schwangerschaftshälfte treten sie sehr selten auf.

Die Spätgestosen Präeklampsie, Eklampsie und das HELLP-Syndrom zählen zu den ernsten Schwangerschaftserkrankungen.

Bei der Präeklampsie ist der Bluthochdruck das wichtigste Symptom, begleitet von vermehrtem Eiweiß im Urin und häufig, aber nicht immer auftretenden Wassereinlagerungen an Händen und Füßen. Schwindel, Herzklopfen und Kopfschmerzen können weitere Begleiterscheinungen sein.

Eklampsie und HELLP-Syndrom sind schwere, manchmal lebensgefährliche Formen der Spätgestose. Die Eklampsie kann aus einer nicht oder zu spät behandelten Präeklampsie entstehen. Der Übergang zur Eklampsie macht sich durch Übelkeit, Schmerzen in der Bauchregion, Krämpfe und Benommenheit bis zur Bewusstlosigkeit bemerkbar. Die Schwangere muss sofort ärztlich versorgt und die Schwangerschaft unter Umständen vorzeitig durch eine Geburtseinleitung oder einen Kaiserschnitt beendet werden.

Das HELLP-Syndrom geht mit sehr hohem Blutdruck, Leberfunktionsstörungen und Störungen der Blutgerinnung einher. Übelkeit, Erbrechen und Leberschmerzen sind weitere Symptome. Das HELLP-Syndrom ist lebensgefährlich, in der Regel wird die Geburt schnellstmöglich eingeleitet.

Folgende Tipps können bei einer leichten Schwangerschaftsvergiftung hilfreich sein:


Die Ernährung sollte kalorienreich, eiweißreich und ausgewogen sein. Eine salzarme Ernährung wird von der Ernährungsmedizin nicht mehr empfohlen. Es gilt als unschädlich, Speisen nach Geschmack und Bedürfnis zu salzen.
Entwässerungsmittel und auch entwässernde Tees dürfen keinesfalls ohne ärztliche Anordnung angewendet werden.
Die Schwangere sollte sich schonen und viel ruhen, unter Umständen können Mittel zur Senkung des Blutdrucks verschrieben werden.

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BeitragThema: Re: Krankheiten und Infektionen!   So 7 Feb 2010 - 17:19

HELLP-Syndrom

Das HELLP-Syndrom ist eine schwere Schwangerschaftserkrankung. Es gehört zu den so genannten Spätgestosen. HELLP steht für Hämolyse (Blutabbau), Elevated Liverenzymes (erhöhte Leberenzyme), Low Platelets (geringe Anzahl an Blutplättchen für die Blutgerinnung). Kennzeichen des HELLP-Syndroms sind ein Ansteigen der Leberwerte, extreme Blutarmut und eine deutliche Verschlechterung der Blutgerinnungswerte.

Zu den Symptomen gehören neben Übelkeit überaus heftige Oberbauchschmerzen.

Wird das HELLP-Syndrom nicht erkannt und behandelt, kann es lebensbedrohlich für Mutter und Kind werden. Wenn es festgestellt wurde, ist meistens eine sofortige Entbindung notwendig. Je später das HELLP-Syndrom in der Schwangerschaft auftritt, desto größer sind die Überlebenschancen für das Kind: nach der 32. bis 34. Schwangerschaftswoche liegt die Chance für das Kind viel höher als vor der 32. Schwangerschaftswoche.

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BeitragThema: Re: Krankheiten und Infektionen!   So 7 Feb 2010 - 17:21

Hepatitis

Hepatitis ist eine durch Viren oder Bakterien verursachte Leberentzündung. Man unterscheidet in Hepatitis A, Hepatitis B und Hepatitis C. Abhängig vom Erreger kann der Verlauf dieser Leberentzündungen sehr unterschiedlich sein: von der spontanen Ausheilung bis zum chronischen Verlauf mit möglichem dauerhaften Leberschaden oder Leberkrebs.

Das Hepatitis B-Virus findet sich in unterschiedlicher Konzentration im Blut, Sperma, Vaginalsekret und im Speichel. Häufig wird es bei sexuellen Kontakten übertragen. Kondombenutzung vermindert zwar das Infektionsrisiko, schließt aber nicht alle Übertragungsmöglichkeiten aus. Der einzig wirksame Schutz ist eine Impfung.

Eine Impfung schützt auch gegen Hepatitis A, die so genannte Reisehepatitis. Hauptinfektionsquellen sind verschmutztes Trinkwasser, beziehungsweise Nahrungsmittel.

Grundsätzlich ist eine Impfung gegen Hepatitis A und Hepatitis B in der Schwangerschaft möglich, sie sollte jedoch einer strengen Nutzen-Risiko-Abwägung unterzogen werden.

Bei Hepatitis C ist der Hauptübertragungsweg das Blut.

Gegen Hepatitis A und B gibt es auch Kombinationsimpfstoffe. Gegen Hepatitis C steht auf absehbare Zeit kein Impfstoff zur Verfügung.

Im Allgemeinen schädigt eine Hepatitis während der Schwangerschaft das Ungeborene nicht. Gefährlich ist jedoch eine Hepatitis B Erkrankung der Mutter: In seltenen Fällen kann das Virus über den Mutterkuchen auf das ungeborene Kind übertragen werden und zu Leberschäden führen oder das Kind zum Virusträger machen. Häufiger findet eine Übertragung von der Mutter auf das Kind kurz vor oder unter der Entbindung statt.

Seit 1994 wird im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen im letzten Schwangerschaftsdrittel das Blutserum der Schwangeren auf eine Hepatitis-Infektion untersucht, damit im Fall eines positiven Befundes das Kind gleich nach der Geburt geimpft werden kann.

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BeitragThema: Re: Krankheiten und Infektionen!   So 7 Feb 2010 - 17:22

HIV

HIV kann bei der Geburt von der Mutter auf das Kind übertragen werden. Dies lässt sich jedoch vermeiden, wenn bekannt ist, dass die Schwangere HIV-positiv ist. Dank medikamentöser Therapien sind heute bei der Geburt weniger als fünf Prozent der Kinder von HIV-infizierten Müttern selbst infiziert. Deshalb werden HIV-Tests im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen angeboten. Sie werden jedoch nicht ohne Einverständnis der Schwangeren durchgeführt. Die Kosten für den Test werden von der Krankenkasse übernommen. Im Mutterpass wird nur die Durchführung vermerkt, nicht aber das Ergebnis. Im Falle eines positiven Ergebnisses sollte sich die Schwangere nach Rücksprache mit ihrer Ärztin beziehungsweise ihrem Arzt mit Stellen in Verbindung setzen, die mit dem Thema vertraut sind, so dass ihre weitere Betreuung gesichert ist.

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BeitragThema: Re: Krankheiten und Infektionen!   So 7 Feb 2010 - 18:20

Hypertonie (Bluthochdruck)

Deutlich zu niedriger Blutdruck wird leicht bemerkt: Es können Schwindel und Schwäche auftreten. Aber zu hoher Blutdruck bleibt meist unbemerkt oder wird zu spät erkannt. Bluthochdruck (Hypertonie) in der Schwangerschaft kann zu Gefäßveränderungen im Mutterkuchen und den mütterlichen Organen führen. Auch kann Bluthochdruck ein Zeichen von einer beginnenden Präeklampsie sein. Deshalb wird in jeder Schwangerschaftsvorsorge regelmäßig der Blutdruck gemessen.

Blutdruck wird in der Messeinheit "Millimeter Quecksilbersäule" (mmHg) angegeben. Er wird in zwei Werten angeben: Der erste Wert ist der systolische, der zweite der diastolische Wert. Erhöhter Blutdruck liegt ab Werten von 140/90 mmHg vor. Anhaltend hohe Blutdruckwerte über 160/100 mmHg in der Schwangerschaft müssen medikamentös behandelt werden.

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BeitragThema: Re: Krankheiten und Infektionen!   So 7 Feb 2010 - 18:22

Pilzinfektionen, Scheidenpilz

In der Schwangerschaft treten Pilzinfektionen der Scheide häufiger als gewöhnlich auf. Die hormonellen Veränderungen während der Schwangerschaft und der erhöhte Östrogenspiegel begünstigen das Entstehen einer Pilzinfektion. Auch ein geschwächtes Immunsystem kann einer der Gründe für eine Anfälligkeit sein.

Die Symptome können mehr oder weniger ausgeprägt sein: Juckreiz, ein brennendes Gefühl, Ausfluss und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.

Eine Pilz-Scheideninfektion wird nicht auf das ungeborene Kind übertragen. Während der Geburt kann jedoch die Pilzinfektion die Schleimhäute das Neugeborene befallen. Deshalb sollte sich die Schwangere rechtzeitig behandeln lassen.

Einige vorbeugende Maßnahmen können die Neigung zu Pilzinfektionen verringern:


+ eine zuckerarme Ernährung,
+ Verzicht auf Seife im Genitalbereich,
+ keine synthetische Kleidung,
+ es sollten keine kunststoffbeschichteten Slipeinlagen getragen werden.

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BeitragThema: Re: Krankheiten und Infektionen!   So 7 Feb 2010 - 18:30

Röteln

Röteln gehören zu den harmlosen Kinderkrankheiten. Erkrankt allerdings eine Frau in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft an Röteln, so kann dies beim ungeborenen Kind zu schweren Schäden führen.Bei den Röteln handelt es sich um eine Viruserkrankung, die durch Tröpfcheninfektion übertragen wird. Charakteristisch ist neben anderen Begleitsymptomen vor allem durch das Auftreten kleiner roter Flecken im Gesicht und auf dem Rumpf. Ansteckungsgefahr besteht bereits, bevor die Symptome da sind, weshalb kaum Schutz durch Kontaktvermeidung möglich ist. Den besten Schutz bietet eine Erkrankung in der Kindheit – wer einmal Röteln hatte, ist lebenslang geschützt. Lag keine Erkrankung vor, sollte sich eine Frau in der Pubertät impfen lassen. Impfungen in der Schwangerschaft dürfen nicht gemacht werden.

Wenn eine Schwangere in den ersten 17 Wochen der Schwangerschaft an Röteln erkrankt, kann die Infektion auf das Ungeborene übertragen werden. Je früher die Infektion erfolgt, desto größer ist das Risiko für das ungeborene Kind: Es kann zu einer Fehl-, Früh- oder Spontangeburt kommen oder zu Fehlbildungen an Augen, Ohren oder am Herzen kommen. Nach der 17. Woche ist eine Infektion des Ungeborenen zwar auch noch möglich. Je später dies geschieht, desto weniger gravierend sind jedoch die Folgen.
Bei der ersten Vorsorgeuntersuchung wird durch eine Blutuntersuchung festgestellt, ob die Schwangere gegen Röteln immun ist: der so genannte Röteln-Titer zeigt an, ob ausreichend Antikörper gegen die Viren vorhanden sind: Liegt der Wert bei 1:32 oder darüber, hat die Schwangere ausreichenden Schutz, liegt er bei 1:16 oder darunter und kommt die Schwangere mit einer infizierten Person in Kontakt, kann durch eine passive Impfung mit dem Abwehreiweiß Immunglobulin versucht werden, eine Infektion zu verhindern.

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BeitragThema: Re: Krankheiten und Infektionen!   So 7 Feb 2010 - 18:32

Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes)

Schwangerschaftsdiabetes oder Gestationsdiabetes ist eine milde Form des Diabetes mellitus. Da diese Form des Diabetes selten Beschwerden verursacht, bleibt er oft unbemerkt. Er tritt erstmals während der Schwangerschaft auf und beschränkt sich auf die Dauer der Schwangerschaft. Auslöser ist der veränderte Hormonhaushalt, wobei insbesondere übergewichtige Frauen und Frauen, die familiär vorbelastet sind, ein höheres Risiko haben.

Durch die erhöhten Blutzuckerwerte können ernsthafte Folgen für das ungeborene Kind entstehen: Die Kinder werden durch den erhöhten Zuckergehalt des mütterlichen Blutes sehr groß und übergewichtig. Bei der Geburt kann das zu Problemen führen. Die Reifung der Organe, speziell der Lunge, kann sich verzögern. Auch kann die Entwicklung des Mutterkuchens gestört sein, so dass es zu einer Mangelversorgung des Ungeborenen kommen kann.

Bei der Schwangeren kann es zu einer Gestose führen und sie ist anfälliger für Harnwegsinfektionen und Blasen – und Nierenbeckenentzündungen.

Wenn ein Schwangerschaftsdiabetes vorliegt, ist eine medizinische Betreuung und Überwachung der Schwangerschaft notwendig. Nur selten ist eine Behandlung mit Insulin erforderlich. In den meisten Fällen ist eine entsprechende Diät ausreichend.

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BeitragThema: Re: Krankheiten und Infektionen!   So 7 Feb 2010 - 18:34

Toxoplasmose

Die Toxoplasmose ist normalerweise eine harmlose Infektion, die durch rohes Fleisch und Katzenkot übertragen werden kann. Viele Menschen haben diese Krankheit schon einmal durchlebt und haben Antikörper dagegen im Blut.


Eine Erstinfektion während der Schwangerschaft kann jedoch zu schweren Schäden an Augen und Gehirn des Kindes führen, abhängig vom Zeitpunkt der Übertragung. Deshalb ist ein Toxoplasmose-Test sinnvoll, auch wenn die Kosten nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Nur bei begründetem Verdacht wird bei den Vorsorgeuntersuchungen das Blut der Schwangeren auf Toxoplasmose-Erreger untersucht – in diesem Fall wird die Untersuchung dann auch bezahlt. Liegt eine Infektion vor, muss sie umgehend mit Medikamenten behandelt werden.

Eine Impfung gegen Toxoplasmose gibt es nicht. Der beste Schutz gegen eine Infektion ist rohes Fleisch zu vermeiden, nicht mit Katzenkot in Berührung zu kommen - das heißt, das Katzenklo nach Möglichkeit nicht selbst zu reinigen oder wenn, dann nur mit Handschuhen. Auch sollten Obst und Gemüse aus dem Garten sorgfältig gewaschen werden.

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