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 Die Geburt

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Niky
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BeitragThema: Die Geburt   Di 16 Feb 2010 - 22:24

Das wohl schönste Erlebniss, im Leben eines Päärchens!
Die Geburt des eigenen Kindes!


Man gibt alles, weint, lacht und am Ende ist man Super happy!

Was bei einer Geburt so passiert zeig ich euch hier!



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BeitragThema: Re: Die Geburt   Di 16 Feb 2010 - 22:35

Der Geburtsort

Das wichtigste!
Sucht euch den Ort aus, andem ihr euch Wohl fühlt, wo ihr euch fallen lassen könnt und ihr euch keine Sorgen um das drumherum macht!

Denn wenn ihr einen Ort raussucht wo nichts passt, Personal, Umgebung usw dann wirds eine Qual!

Was gibts für Möglichkeiten für einen Geburtsort?

Klassisch: Die Klinikgeburt
Die meisten Frauen wählen nach wie vor die Klinik als Geburtsort. „Besonders Erstgebärende fühlen sich dort am besten aufgehoben“, sagt die Hebamme Helga Albrecht aus Berlin. „Viele Neu-Mütter sind unsicher, weil sie noch nicht genau wissen, was auf sie zukommt.“

Im Krankenhaus kümmert sich ein ganzes Team um Mutter und Kind. Neben den Hebammen sorgen Ärzte dafür, dass die Geburt möglichst komplikationslos abläuft. Abgesehen davon gibt es Umstände, die zwingend für eine Klinikgeburt sprechen, z.B. eine Steiß- oder Querlage des Kindes oder schwerwiegende Erkrankungen. Sprechen Sie in jedem Fall mit Ihrem Gynäkologen darüber.

In den Kliniken arbeiten die Hebammen im Schichtdienst. Will das Baby nicht allzu schnell auf die Welt, hat man es also unter Umständen mit verschiedenen Geburtshelferinnen zu tun. In manche Krankenhäuser können werdende Mütter ihre persönlich ausgewählte Hebamme mitbringen, die so genannte Beleg-Hebamme, die die Geburt von Anfang bis Ende begleitet. Inzwischen bieten viele Kliniken außer den konventionellen Methoden zur Geburtserleichterung wie Wehentropf oder Periduralanästhesie (PDA) Alternativen an.

Auch bei den Geburtsräumen gibt es von Klinik zu Klinik große Unterschiede. In manchen findet man noch den klassischen klinischen Kreißsaal, der bis zur Decke weiß gekachelt ist, in anderen haben die Gebärzimmer schon heimeligen Charakter.

Achten Sie auch auf die Ausstattung: Ist eine Wassergeburt möglich? Gibt es ein rundes Bett, einen großen Sitzball, einen Gebärschemel oder ein Seil, an dem man sich während der Wehen festhalten kann? Werfen Sie einen Blick in die Wochenstation. Optimal sind geräumige Zimmer, an die sich das Bad direkt anschließt und die mit maximal drei Müttern (und ihren Babys) belegt werden - andernfalls kann es bei großem Besucherandrang recht eng werden.

Schauen Sie sich frühzeitig verschiedene Krankenhäuser an, um alle diese Fragen klären zu können. Denken Sie daran, sich nicht zu spät anzumelden - vor allem kleinere Kliniken sind häufig ausgebucht.




Geburtsort-Alternative 1: Die ambulante Geburt
Für Frauen, die nicht auf die Sicherheit eines Krankenhauses verzichten wollen, aber dennoch möglichst schnell wieder in ihre private Umgebung zurück möchten, ist eine ambulante Entbindung ideal.

Immer mehr werdende Mütter entscheiden sich für diese Form der Geburt. „Etwa drei bis fünf Prozent der Frauen, die ein Kind in der Klinik gebären, wollen so schnell wie möglich nach Hause“, sagt der Münchner Gynäkologe Prof. Karl-Theo Maria Schneider (siehe auch Interview auf Seite 37). Schnell bedeutet in diesem Fall: vier bis 24 Stunden nach der Geburt. Die Klinik entlässt Mutter und Kind allerdings nur, wenn beider Gesundheitszustand stabil ist - und wenn die Geburt normal verlief.

Eins ist klar: Wer eine ambulante Geburt plant, muss vorher mehr organisieren. Am wichtigsten ist es, Kontakt mit einer Hebamme aufzunehmen, die die Mutter und das Kleine zu Hause betreut. Für die Neugeborenen-Untersuchung U2 ab dem dritten Lebenstag ist bei der ambulanten Entbindung wie auch bei der stationären ein Kinderarzt zuständig. Er muss rechtzeitig, also schon vor dem Geburtstermin, kontaktiert werden.

Die medizinische Versorgung ist also geklärt - aber wer organisiert den Rest? Einkaufen, kochen, Wäsche waschen, ältere Geschwister versorgen? Prima, wenn der Vater ein paar Tage den Wochenbett-Manager spielt - falls er freinehmen kann und mit allen Jobs zu Hause vertraut ist. Denn ein Neu-Papa, der ständig ans Bett seiner Frau kommt, um zu fragen, wie lange man Kartoffeln kochen soll und was denn so alles einzukaufen ist, bedeutet keine große Hilfe für die erholungsbedürftige Mutter.

Die meisten Väter genießen es allerdings sehr, die gewachsene Familie zu versorgen. Ansonsten hat vielleicht die eigene Mutter, die Schwester oder eine Freundin Zeit? Von Fall zu Fall kann man sich auch eine Familienhelferin ins Haus schicken lassen. Die Kosten dafür trägt die Krankenkasse!




Geburtsort-Alternative 2: Das Geburtshaus
Auch die Entbindung im Geburtshaus ist eine ambulante Geburt - für die Organisation der Zeit danach mit Hebammenbetreuung und U2 beim Kinderarzt ist man also selbst verantwortlich.

Von Hebammen geleitete Geburtshäuser oder auch Geburtspraxen (unter Leitung einer Hebamme oder eines Frauenarztes) gibt es seit Ende der 70er-Jahre. „Die Frauen wollten wieder natürlich gebären, nicht, wie es in den 50er- und 60er-Jahren üblich war, nach einem strengen, meist von den Klinikärzten bestimmten Ablauf“, erklärt die Hebamme Helga Albrecht. „Ein Kind zu bekommen ist schließlich eine ganz natürliche Sache, keine Krankheit.“

Deshalb verzichtet man im Geburtshaus auf die so genannte invasive, also von außen einwirkende Geburtshilfe. Wehentropf oder PDA gibt es nicht, dafür arbeiten die Hebammen mit ganzheitlichen Mitteln wie Warmwasseranwendungen, Homöopathie, Akupunktur oder Akupressur, mit Bachblüten-Essenzen und Aromatherapie. Geburtshäuser verlangen von ihren Patientinnen eine Betriebskosten-Pauschale von etwa 300 Euro, die nicht von der Krankenkasse übernommen wird.

Da nur eine begrenzte Anzahl von Hebammen in einem Geburtshaus arbeiten, ist der Kontakt zwischen ihnen und den Schwangeren von Anfang an sehr eng - zumal die werdenden Mütter ihre Geburtshelferinnen schon aus den Vorbereitungskursen kennen. Die werden in jedem Geburtshaus angeboten.

Geburtshäuser sind in der Regel sehr behaglich eingerichtet. Dennoch sollten sich in jedem Geburtszimmer ein Herzwehenschreiber, der die Herzfrequenz des Kindes und gleichzeitig die Wehentätigkeit aufzeichnet, und ein Notfallgerät mit Sauerstoff befinden. Falls es während der Geburt zu ernsten Schwierigkeiten kommen sollte, wird die Gebärende so schnell wie möglich ins Krankenhaus verlegt. Die meisten Geburtshäuser sind sowieso unweit einer Klinik gelegen, manche sogar direkt auf dem Krankenhausgelände.




Geburtsort-Alternative 3: Die Hausgeburt
Für Hausgeburten entscheiden sich nach wie vor nur wenige Schwangere. In Deutschland sind es gerade zwei Prozent aller Babys, die nicht in einer Klinik zur Welt kommen. „Viele Frauen schätzen die Geborgenheit zu Hause, weil sie sich dort am besten entspannen können“, sagt Hebamme Helga Albrecht.

Wenn Sie eine Hausgeburt planen, sollten Sie sich spätestens in der 26. bis 28. Schwangerschaftswoche mit einer Hebamme in Verbindung setzen. Auf Hausgeburten spezialisierte Geburtshelferinnen verlangen eine Rufbereitschafts-Pauschale, die bei 150 bis 250 Euro liegt.

Theoretisch sei eine Hausgeburt fast überall möglich, sagt die Hebamme. „Wichtig ist nur, dass wir gut an das Bett rankönnen, dass es eine Wärmelampe gibt und dass man, falls es nötig ist, mit dem Krankenwagen ans Haus fahren und eine Trage zum Bett transportieren kann. Wenn die Sanitäter erst über eine enge Wendeltreppe hoch müssen - das würde ich aus Sicherheitsgründen ablehnen.“

Letzteres verweist schon auf die Diskussion über die Hausgeburt: Viele Mediziner schlagen bei dem Thema die Hände über dem Kopf zusammen - wegen der ihrer Ansicht nach unzulänglichen medizinischen Möglichkeiten im Notfall. Allerdings haben die Hausgeburts-Hebammen in Sachen Notversorgung enorm aufgerüstet: Fast alle haben ein Sauerstoffgerät sowie ein mobiles Überwachungsgerät in petto. Übrigens: Auch wenn das Baby zu Hause geboren werden soll, muss man sich in einer Klinik anmelden - im Ernstfall spart man damit eine Menge Formalitäten und Zeit. Also muss vor der Geburt geklärt werden, welche Klinik im Notfall die Versorgung übernehmen würde, wie man am schnellsten dorthin kommt etc.

Was ist sonst zu bedenken? Zu einer Hausgeburt muss man stehen. Wer Angst hat, dass er seine Nachbarn verschrecken könnte oder zu sehr darum bangt, dass wirklich alles gut geht, ist in einer Klinik oder einem Geburtshaus besser aufgehoben. „Ich rate meinen Klientinnen, sich die möglichen Geburtsorte genau anzusehen und sich nicht mit der ersten, scheinbar besten Lösung zufrieden zu geben“, zieht Hebamme Helga Albrecht Bilanz, „denn ein Kind kommt nur einmal zur Welt - und dafür sollten die Bedingungen optimal sein.“


(Quelle:Familie.de )

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BeitragThema: Re: Die Geburt   Di 16 Feb 2010 - 22:39

Anzeichen der Geburt


Im letzten Drittel der Schwangerschaft, dem dritten Trimenon, bereitet sich die Gebärmutter durch „Übungswehen“ auf die Geburt vor. Sie selbst werden von den Uteruskontraktionen vermutlich wenig merken, außer dass Ihr Bauch vorübergehend hart wird.

Einsetzen der Wehen
Anders ist es bei den stärkeren Senkwehen, durch die schon ab der 36. Schwangerschaftswoche das Köpfchen Ihres Kindes allmählich in den Beckeneingang geschoben wird. Wie die sich anfühlen, ist schwer zu beschreiben. Egal, welche Mutter Sie fragen, Sie bekommen vermutlich keine eindeutige Auskunft, denn jede Frau empfindet sie anders: Eine vergleicht sie mit sehr starkem Menstruationsschmerz, bei der anderen zieht es im Rücken, einige spüren einen Druck im Becken.

Wenn die Senkwehen regelmäßig im 5- bis 10-Minuten-Takt kommen und je etwa eine Minute dauern, sollten Sie in die Klinik fahren. Das können Sie aber auch einfach dann tun, wenn Ihr Gefühl es Ihnen sagt!

Höchste Zeit fürs Krankenhaus ist es, wenn Sie ein bis vier Tage vor dem errechneten Termin bräunlich gefärbte Blutungen in glasigem Schleim bemerken. Sie sind ein Zeichen dafür, dass der Zervixpropf, der den Gebärmutterhals bisher verschlossen hat, sich gelöst hat. Ein Signal Ihres Körpers, dass er für die Geburt bereit ist.

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BeitragThema: Re: Die Geburt   Di 16 Feb 2010 - 22:40

Kurz vor der Geburt - die Vorbereitungen

Anschließend wird die Hebamme sich durch Abtasten des Bauches vergewissern, wie Ihr Kind liegt. Dann werden über das CTG (Cardiotokogramm) die Herzschläge des Kindes und Ihre Wehentätigkeit überprüft. Bei Ihnen werden Puls, Blutdruck und Ihre Körpertemperatur gemessen.

Bei der anschließenden vaginalen Untersuchung überprüft die Hebamme, wie weit Ihr Muttermund geöffnet ist. Zu Beginn der Eröffnungsphase sind es vielleicht nur zwei Zentimeter, im weiteren Verlauf wird er sich auf etwa zehn Zentimeter weiten.

Zudem legt die Hebamme meist sicherheitshalber eine Kanüle an Ihrem Arm, über die Sie gegebenenfalls mit Infusionen versorgt werden können, beispielsweise dann, wenn in letzter Minute doch noch ein Kaiserschnitt vorgenommen werden muss.

Zu den Standardvorbereitungen in der Klinik gehört oft auch die Schamrasur im Dammbereich. Auch das ist eine reine Vorsichtsmaßnahme für den Fall, dass der Damm bei der Geburt verletzt wird und genäht werden muss.

Stuhlgang vor der Geburt?
Ein Einlauf hingegen gehört nicht mehr zum Routineprogramm. Er wird nur dann gemacht, wenn Sie in den letzten drei Stunden keinen Stuhlgang hatten. Und wenn Sie doch einen bekommen?

Zugegeben, das ist nicht besonders angenehm. Aber so brauchen Sie sich unter der Geburt keine peinlichen Gedanken darüber zu machen, dass Ihr Darm sich bei den Presswehen entleeren könnte. Dadurch besteht auch nicht die Gefahr, dass Sie sich verkrampfen.

Warten auf das Baby
Nach diesem eher kurzweiligen Auftakt beginnt die Zeit des Wartens auf Ihr Baby. Tun Sie das, wonach Ihnen gerade zumute ist: Musik hören, lesen oder spazieren gehen. Viele Kliniken sind mit Partnerräumen ausgestattet, in denen Sie und Ihr Partner ausruhen können. Sie dürfen auch ein Entspannungsbad nehmen, solange die Fruchtblase noch intakt ist. Das wird Ihnen guttun und die Wehen richtig in Gang bringen. Denn in den Entbindungssaal gehen Sie erst dann, wenn die Wehen stärker werden.

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BeitragThema: Re: Die Geburt   Di 16 Feb 2010 - 22:42

Schmerzen bei der Geburt

Haben Sie schon mal beobachtet, dass die meisten Frauen nach der Geburt schöner, reifer und weiblicher wirken? Ein intensives Geburtserlebnis hat auf diese Entwicklung großen Einfluss.

Dass der Wehenschmerz zu den intensivsten Schmerzen gehört, die man erleben kann, braucht man nicht zu verschweigen. Allzu große Angst müssen Sie davor aber nicht haben.

Sie dürfen darauf vertrauen, dass Ihr Körper Ihnen nicht mehr zumuten wird, als Sie aushalten können. Machen Sie sich dabei bewusst, dass der Schmerz einen wichtigen Sinn erfüllt: Er schützt Sie und Ihr Baby und führt Sie sicher durch die Geburt hin zu Ihrem Kind und sorgt dafür, dass Sie ihm nach seiner Ankunft die notwendige Geborgenheit geben können.

Wie genau das funktioniert? Grundsätzlich ist es so: Schmerzen signalisieren dem Körper, „Aufgepasst, hier passiert etwas, das deine ganze Konzentration erfordert.“ Bei einer Geburt übernehmen bestimmte Hormone diese wichtige Rolle und rufen eine Stresssituation hervor. Als sogenannte Botenstoffe stellen sie eine enge Verbindung zwischen dem Gehirn und den Nervenzellen her, sodass der Körper ständig mit Informationen darüber versorgt wird, was in dieser Situation nötig ist.

Das Oxytocin beispielsweise ist dafür verantwortlich, dass die Geburt eingeleitet wird. Verstärkt ausgeschüttet wird das Hormon durch die spürbaren Kontraktionen des Gebärmutterhalses während der Wehen.

Das Oxytocin sorgt aber auch dafür, dass die Produktion von Endorphinen angeheizt wird. Diese wirken wie ein körpereigenes Betäubungsmittel. Sie steuern den Schmerz während der Wehen und in den Pausen so, dass er für Sie erträglich bleibt. Zudem bewirken Endorphine gegen Ende der Eröffnungsphase eine Art Bewusstseinserweiterung, die Sie in einen tranceähnlichen Zustand und damit in die Lage versetzt, Ihre große Aufgabe bewältigen zu können.

Sie werden sehen: Wenn Sie Ihre Grenzen überschreiten, werden Sie ungeahnte Fähigkeiten an sich entdecken. Auf diese werden Sie sicher später gerne zurückgreifen, wenn Sie Ihrem Baby erst einmal auf die Welt geholfen haben.

Doch noch liegt ein gutes Stück Arbeit vor Ihnen.

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BeitragThema: Re: Die Geburt   Di 16 Feb 2010 - 22:43

Die Geburt: in den Wehenpausen Kräfte sammeln

Ihr Baby versucht nun, mit aller Macht seinen Weg zu finden. Je tiefer sein Köpfchen dabei Richtung Beckenausgang rutscht, desto stärker weitet sich der Muttermund.

Die Wehen kommen nun etwa regelmäßig alle drei Minuten. Nutzen Sie die Pausen dazwischen, um Kraft zu schöpfen. Um Ihr Baby brauchen Sie sich nicht zu sorgen, die Hebamme wird immer wieder mittels CTG kontrollieren, ob es ihm gut geht.

Wahrscheinlich ist spätestens jetzt die Fruchtblase gesprungen, und das klare Fruchtwasser fließt. Durch den nachlassenden Druck in der Gebärmutter kommt es oft zu einer längeren Wehenpause. Die dann wieder einsetzenden Wehen sind von so großer Kraft, dass Sie glauben, sie nicht mehr aushalten zu können. In diesem Augenblick sind Sie kurz vor dem Ziel - der Geburt Ihres Kindes!

Unabhängig davon, für welche Gebärhaltung Sie sich entschieden haben - das Wichtigste ist jetzt, dass Ihr Körper und Ihr Baby optimal mit Sauerstoff versorgt sind. Verschiedenen Studien zufolge wird eine aufrechte Position als am angenehmsten empfunden.

Wie Sie atmen, bleibt Ihnen selbst überlassen. Hauptsache, Sie holen bei jeder herannahenden Wehenwelle tief Luft und lassen diese auch wieder heraus. Dieser bewusste Atemrhythmus lockert auch die Gebärmuskulatur und mindert so den Schmerz. Das ist wichtig, denn die Kontraktionen treten nun minütlich auf.

Kurz vor der Geburt: die Übergangsphase
Vor dem Finale der Geburt wird es noch einmal richtig anstrengend für Sie, denn kurz bevor Sie Ihr Kleines durch den Geburtskanal schieben, müssen Sie abermals alle Kraftreserven mobilisieren.

Die Geburtswehen treten weiter im Minutentakt auf. Aber vermutlich ist Ihnen diese Zeitangabe ohnehin nicht wichtig. Weil Sie so sehr auf die Geburtsarbeit konzentriert sind, wird Ihnen jegliches Gefühl für Raum und Zeit abhanden kommen.

Sie werden vielleicht denken: „Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr.“ Doch gerade diese Übergangsphase bringt die entscheidende Wende. Sie dauert nur wenige Minuten. Und genau in den Augenblicken, in denen Sie meinen, Ihre physischen Grenzen erreicht zu haben, sorgen die Endorphine dafür, dass Ihr Kopf „ausgeschaltet“ wird und nur diejenigen Gehirnareale aktiv sind, die Ihnen helfen, das Geschehen mitzugestalten.

Wenn Sie glauben, Sie müssten auf die Toilette, denken Sie dran: Sie haben einen Einlauf bekommen, es kann nichts passieren. Aber auch, wenn das nicht der Fall sein sollte, unterdrücken Sie den Drang zum Pressen nicht.

Denn jetzt ist der entscheidende Moment gekommen: Ihr Baby drückt mit seinem Köpfchen auf den Enddarm. Für die Hebamme ein Zeichen, dass es nun die optimale Position für den Start ins Leben gefunden hat. Und für Sie ist es Zeit, die von Ihnen gewünschte Gebärhaltung einzunehmen.

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