Niky´s Windelrocker


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 Kinderkrankheiten

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Niky
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BeitragThema: Kinderkrankheiten   Mi 3 März 2010 - 10:58

Das ist wohl das schlimmste für die Eltern, wenn das eigene Kind krank ist!
Egal obs nur Schnupfen ist oder doch etwas schlimmeres wie Grippe oder Masern.

Was bei verschiedenen Krankheiten passiert, wie sie sich zeigen und wie sie verlaufen, zeig ich euch hier!



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Zuletzt von Niky am Mi 3 März 2010 - 11:01 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kinderkrankheiten   Mi 3 März 2010 - 10:59

Masern:
selten vor dem 6.-8. Lebensmonat(Immunität in SS erworben)


Masern beginnen mit katarrhalischen(unspezifischen) Symptomen wie Schnupfen, Husten, Bindehautentzündung und Fieber um 39°C.
Obwohl die Kinder mit ihrer deutlichen Lichtscheu, dem bellenden Husten und dem gedunsenen Aussehen bald ein typisches Bild bieten, wird die Diagnose, Masern, meist nicht vor Exanthemausbruch(Hautausschlag) gestellt.
Am 2. oder 3ten Tag des Anfangsstdiums treten fast immer die charakteristischen "Koplik-Flecken"(weiße "kalkspritzerartige" Flecken) an der Wangenschleimhaut auf.
3-5Tage nach Ausbruch der Krankheit beginnt das Exanthemstadium, zuerst hinter dem Ohr, innerhalb weniger Stunden im Gesicht. Zu anfang noch hellrot verfärben sich diese, 3-6mm großen leicht erhabenen Flecken, ins dunkelrote teilweise (2 Tage später) ins bläuliche(leichter blaustich).
Diese Flecken breiten sich im Verlauf über den ganzen Körper aus, nach dem Kopf werden der Rumpf, die Arme und zuletzt die Beine befallen.
Mit der Ausbreitung des Exanthems steigt das Fieber, nicht selten über 40°C.
Die Kinder sind deutlich krank, apathisch, appetitlos und weinerlich, durch Bindehautentzündung, den starken Husten und damit entstehende Reizungen/Entzündungen in den Atemwegen gequält.
Vom 3ten Tag an geht das Exanthem in der selben Reihenfolge wieder zurück, in der es gekommen ist. Zurück bleiben häufig bräunliche Flecke, die manchmal noch nach 14Tagen zu sehen sind. Das Fieber sinkt ebenfalls mit dem Zurückgang des Exanthems.

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BeitragThema: Re: Kinderkrankheiten   Mi 3 März 2010 - 11:02

Grippe
(alle Alterstufen betroffen)

Im Kindesalter spielen sich die meisten Infektionen an den Luftwegen ab, bevorzugt in den Herbst - und Wintermonaten.
Es gibt verschiedene Grippe-Erreger, die Grippe hervorgerufen durch Influenzavirus, durch Parainfluenzavirus, durch RS-Viren oder Adenoviren.
Am häufigsten sieht man die Grippe hervorgerufen durch Influenzaviren.
Das Fieber steigt unter Schüttelfrost rasch an, die Kinder haben Kopf-, Rücken-, Kreuz - und Gliederschmerzen.
Zum Gefühl des wunden Halses und den Schmerzen hinter dem Bru´stbein kommt ein quälender, hartnäckiger trockener Husten dazu.
Es kann jederzeit zu Komplikationen kommen, wie Grippekrupp(plötzliche Atemnot durch Anschwellung der Schleimhäute im Rachenraum), Pneumonien(Lungenentzündung) und Luftröhrenentzündungen/Brochitis.

Therapie: Sympthomatisch, das heißt Fiebersenkung, Hustenstillende Medikamente, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, bei Komplikationen antibiotische Behandlung.

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BeitragThema: Re: Kinderkrankheiten   Mi 3 März 2010 - 11:04

Rotaviren
(bis zum Alter von 2Jahren)

Rotaviren sind der häufigste Durchfallerreger bis zum Alter von 2Jahren.
Es kommt zu Erbrechen und Durchfall, welcher einen typischen Geruch hat(für Pflegepersonal leicht zu erkennen)

Therapie:

Fieber und Durchfall sind selten behandlungsbedürftig, der Hauptaugenmerk ist auf die Dehydratation(Austrocknung) gerichtet. Bei Säuglingen und Kindern, die keinerlei Nahrung/Flüssigkeit bei sich behalten, wird ein Tropf gelegt, um die Flüssigkeitszufuhr aufrecht zu erhalten und den Verdauungstrakt zu entlasten.
Bei nicht ganz so extremen Fällen, ohne Krankenhausaufenthalt, führt man einen langsamen Nahrungsaufbau durch.
Erster Schritt ist eine Nahrungskarenz(Nahrungsstop), für einige Stunden, dann wird langsam Fencheltee gereicht, am besten ungesüßt. Wenn dies vertragen wird, füttert man Babies statt der gewohnten Flaschennahrung, Reisschleim, die mehr und mehr mit derg ewohnten Nahrung angereichert bzw. dadurch ersetzt wird.
Größere Kindern, die schon feste Nahrung zu sich nehmen können, reicht man zerdrückte Banane mit Zwieback und Tee(alles zusammen) als Brei oder Banane pur, aber bitte gut kauen lassen! Später dann Weißbrot getoastet mit Banane, Salzstangen o.ä.

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BeitragThema: Re: Kinderkrankheiten   Mi 3 März 2010 - 11:06

Infektion durch Pilze


Hier ist vorallem auf den Erreger einzugehen, der weit verbreitet bei Säuglingen ist.
Candida albicans

Dieser Pilz breitet sich vorallem auf den Schleimhäuten im Mund und im Windelbreich aus und kann so Mundsoor und/oder Windeldermatitis hervorrufen.
Der Pilz zeigt sich im Mund auf der Wangenschleimhaut und der Zunge durch einen fleckigen weißen Belag, der nicht zu entfernen ist.
Im Windelbreich löst er starke Reizungen aus, der Genital/Analbreich ist stark gerötet, empfindlich, teilweise offen und nässend.

Therapie:
Bei Mundsoor wird dem Kind/Baby nach jeder Mahlzeit eine Paste, Infectosoor, in den Mund geschmiert.
Bei, durch C. albicans hervorgerufener, Windeldermatitis muss der Windelbreich gut gepflegt werden. Häufiges Windeln wechseln, eine spezielle Salbe, Candio Hermal, muss aufgetragen werden. Zum Reinigen des Windelbereiches empfiehlt sich klares Wasser, keine Feuchttücher. Das kind eine weile ohne Windel liegen zu lassen, sozusagen an der frischen Luft, hilft ebenfalls, diese schmerzhafte Infektion zu bekäpfen und Symptome zu lindern.

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BeitragThema: Re: Kinderkrankheiten   Mi 3 März 2010 - 11:06

Pseudokrupp
(ältere Säuglinge und Kleinkinder)

Beim Pseudokrupp kommt es, meist in den Abendstunden oder nachts, zu einem bellenden Husten, der je nach Schweregrad, von einer mehr oder weniger stark ausgeprägten inspiratorischen(beim Einatmen) Atembehinderung mit Stridor(pfeifendes Atemgeräusch) gefolgt werden kann.
Ursache dieser Erkrankung ist eine Wirusinfektion, vorallem mit Parainfluenza-Viren.
Wenn die Kruppsymptomatik häufiger auftritt, kann man von einem Allergiegeschehen ausgehen.

Therapie:
Frischluft, was heißt, mit dem Kind sofort an die frische Luft zu gehen, meist hilft schon, sich an das offene Fenster zu stellen.
Wenn dies nicht zum Erfolg führt, hilft die Gabe von Prednison(Rectodelt Zäpfchen), Inhalation mit Kochsalz, eventuell mit Zugabe von Adrenalin.

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BeitragThema: Re: Kinderkrankheiten   Mi 3 März 2010 - 11:07

Windpocken
(meist Kinder zwischen dem zweiten und sechsten Lebensjahr)

Bei Windpocken kommt es ziemlich plötzlich zu einem Auftreten von Hauterscheinungen ohne wesentliche Vorboten.
Es kann ein paar Tage vor dem eigentlichen Ausbruch der Erkrankung zu einem kleinfleckigem, scharlachartigem "Vorexanthem" mit leichtem Fieber kommen, das aber maximal 1 Tag anhält.
Das eigentliche Exanthem tritt mit gleichzeitigem Fieberanstieg rasch an Stamm, behhartem Kopf und Gesicht auf und besteht aus oberflächlichen, streichholzkopfgroßen Bläschen, die sich aus 2-3mm großen Knötchen entwickeln und oft heftig jucken.
Sie haben einen wasserklaren Inhalt und sind von einem roten Saum umgeben.
Durch die schubweise Entwicklung des Exanthems findet man nebeneinander kleine rote Knötchen, frische Bläschen und abtrocknende.
Das Exanthem ist am dichtesten am Rumpf, weniger befallen sind die Extremitäten.
Im Gesicht kommt es fast immer zu Bläschenbildung, die Rachenschleimhaut, die Bindehäute und Genitalschleimhäute weisen auch in einigen Fällen einen Befall auf.
Durch den Befall der Rachenschleimhaut kommt es zu Schmerzen, wodurch die Kinder meist nicht essen wollen.
Nach einigen Tagen trocknen alle Bläschen aus, die Krusten bleiben allerdings noch 7-10Tage, sind aber nicht infektiös.
Der Krankheitsverlauf gestaltet sich afibril, das heißt ohne Fieber.

Therapie: Bei unkomplizierten Krankheitsverläufen steht die sympthomatische Behandlung im Vordergrund, wie Linderung des Juckreizes und die Verhütung von Infektionen.

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